| Raub und Morditaten an der Säumerbrücke |

Termine 2012
12. Oktober 2012
 21. Oktober 2012 jeweils in Passau, Heilig-Geist-Kapelle
Premiere am Mittwoch, den 14. April 2010 Passau, Höllgasse / Ecke Steiningergasse im WGP - Gewölbe
Figurenspiel mit Lichtillusionen
 nach einer grausigen und wahren Begebenheit am Goldenen Steig Anno 1745 Eine Produktion von Rauchzeichen e.V. und dem königlichen Hoftheater Lumumba
Das Stück
 Als im Juli 1745 zwei Handwerksburschen nahe der Säumerbrücke am Goldenen Steig überfallen wurden, tat sich eine geheimnisvolle Geschichte auf. Preussische Deserteure sollen's gewesen sein, doch Gewissheit erlangte man bis heute nicht. Trotz sofortiger Suche nach den Tätern waren selbige nicht gefunden worden. Ein Prozess soll die Wahrheit an's Licht bringen. Barocke Frömmigkeit und waidlerischer Aberglaube taten das ihrige, vollständige Aufklärung zu hindern. Könnt es nicht ganz anders gewesen sein? War vielleicht, wie so oft, Intrige, gar Liebesränkelei im Spiele? Raub und Morditaten an der Säumerbrücke ist ein Figurenspiel, frei nach histo- rischen Akten und einem grausigen Votivbild. Wie's wirklich war, darob darf heftig spekuliert werden.
Die Personen:
 Ludwig Stockschneider, Gerbergeselle Alois Dorflinger, Bäckergeselle Walpurga Harhauser, Wirtin Nannerl, Tochter der Wirtin Isidor Leopold Edler von Barschenfels, Richter Quirin Straßwallner, Säumer Anton Ranzinger, Säumer Der Tod Die Mörder Der Gerichtsdiener und Prof. Dr.Dr. Johann Kubiak, der Historiker
 Ein Stück, erspielt von Gesa Peters und Susanne Kubiak unter Zulieferung von Akten und Fakten durch Georg Thuringer und Ulrich Bähnisch
 Puppen und Kostüme von Gesa Peters, Susanne Kubiak, Annette Bauer und Holly Dvorak,
 Bühne, Lichtillusion und Realisation von Karl-Ferdinand Angermann, Ulrich Bähnisch, Kurt Thiel und Georg Thuringer.
 Musik: Christian Lichtenauer, Mariele Steinhuber-Hirschl
 Kaum ein historisches Ereignis im Böhmerwald ist so gut dokumentiert, wie der Mord an der Säumerbrücke. Anhand von Zeugenaussagen der Säumer, die den Toten und den Schwerverletzten fanden, lässt sich ein gutes Bild der Situation, aber auch der ganzen damaligen Zeit vermitteln. Zudem existiert heute noch eine Votivtafel, gestiftet vom Überlebenden des Überfalls, die das Geschehen wiedergibt. Fragen bleiben offen, darum ist auch der Phantasie und dem eigenen Verstand genügend Raum gegeben, die Geschichte zum Ende zu bringen. Das Stück beruht auf einem wissenschaftlichen Aufsatz von Paul Praxl, aus dem Jahr 2007. Hilfe und Rat erhiel- ten die Stückemacher auch von Manfred Pranghofer, Kustos des Böhmerwaldmuse- ums am Oberhaus in Passau.
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